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  Zusammenarbeit in Europa (OSZE), der Welt-Handelsorgani-sation (WTO), der Islamischen Konferenz, der Organisation für Wirtschaftliche Kooperation im Schwarzmeerraum und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit; gleichzeitig ist die Türkei Beitrittskandidat der EU.  
 
Fläche und Oberflächenformen. Die Fläche der Türkei, die die Form eines Vierecks hat, beträgt 814.578 km². Sie ist mit Ausnahme des Irans grösser als alle ihre Nachbarn und auch grösser als alle europäischen Länder mit Ausnahme der Russischen Föderation.
 
Die territorialen Grenzen haben eine Länge von 2.875 km; die Meeresgrenzen sind dagegen 8.333 km lang. Das Land ist ca. 550 km breit und 1.500 km lang.
 
Die Türkei befindet sich zwischen den 36.-42. nördlichen Breitengraden und zwischen den 26.-45. östlichen Längen-graden. Der Zeitunterschied zwischen Osten und Westen beträgt 76 Minuten.
 

Berg ‘Erciyes Daðý’ - KAYSERÝ

  In der Türkei gibt es alle Arten von geologischen Ober-flächenformationen jeden Alters. Sie ist ein hochgelegenes und bergiges Land. Mit einer Durchschnittshöhe von 1.132 m ist sie höher gelegen als Asien, der mit 1.010 m durchschnittlich höchstgelegene Kontinent. Der Norden und der Süden sind von hohen Bergen umlagert. Im Norden bestimmen die längs des Schwarzen Meers verlaufenden Nordanatolischen Berge, und im Süden das Taurusgebirge den hochgelegenen Charakter der Türkei. Den höchst-gelegenen Punkt der Nordanatolischen Berge bildet die Kaçkar-Spitze, gefolgt von den Bergen Ilgaz und Köroðlu. Im Marmaragebiet befinden sich die Samanlý-Berge, der Berg Uludað, die Istranca-Berge und der Tekirdað-Berg, im ägäischen Gebiet die Berge von Kozak, Yunt und Aydýn, in Zentralanatolien die Berge Kýzýldað, Hasan Daðý, Ýdris, Elma Daðý und Ayaþ Daðlarý, und in Südostanatolien die Berge Karacadað, Raman und Sof. Der Aðrý Berg, mit 5.137 m der höchste Berg der Türkei, der Berg Süphan Daðý, ein erloschener Vulkan, sowie die Berge Nemrut und Alacadað befinden sich in Ostanatolien.  
 
Mit dem Meer, ihren Flüssen und Tiefebenen ist die Türkei reich an ergiebigen Flächen für Landwirtschaft und Viehzucht. Die Gebirgsketten im Norden und Süden werden durch breite Ebenen in der Mitte Anatoliens voneinander getrennt. Die ergiebigsten Tiefebenen sind in der Schwarzmeerregion die Ebenen von Bafra, Çarþamba und Merzifon, in Zentral-anatolien die Ebene von Konya, in der Mittelmeerregion die Çukurova, in Südostanatolien die Ebene von Muþ und im ägäischen Gebiet die Ebenen von Bakýrçay, Gediz und des Grossen und Kleinen Menderes.
 
Die Türkei befindet sich über einem der grössten Erdbebengürtel der Welt, dem von den Alpen bis zum Himalaya reichenden Erdbebengürtel. Entlang der Nordanatolischen Verwerfung gab es seit 1939 bis heute acht grosse Erdbeben.
 
Flüsse und Seen. Auch hinsichtlich ihrer Flüsse und Seen ist die Türkei ein reiches Land. Die Flüsse verfügen über ein reichhaltiges Potential für die Energiegewinnung. Die meisten Flüsse ergiessen sich in das Schwarze Meer.